Home

Gewerbeverein-Roisdorf
Unternehmen aus der Region für die Region!

Herzlich willkommen in Roisdorf

Seit über 30 Jahren kümmert sich der Roisdorfer Gewerbeverein um die Belange der ortsansässigen Unternehmer, Einzelhändler, Handwerker, Großhandelsfirmen und Freiberufler. Als Mittler zwischen der Stadt Bornheim, den ortsansässigen Unternehmen und der Bürgerschaft arbeiten wir zielstrebig an der Verbesserung der örtlichen Infrastruktur. In den vergangenen drei Jahrzehnten erweiterte sich permanent unser Aufgabenfeld. Rund 66 Unternehmen sind derzeit bei uns aktiv.

Sperrung der Raiffeisenstraße in Roisdorf

Anliegerversammlung des Gewerbevereins im Bowlingcenter PINUP

Am Morgen des 23. Juli war plötzlich und ohne vorherige Ankündigung die Einfahrt zur Raiffeisenstraße aus Richtung Herseler Straße gesperrt. Alle Firmen entlang der Johann-Philipp-Reis-Straße hatten ab diesem Tag ihrer zweite Zufahrtsmöglichkeit verloren.

In ihrem Unmut schalteten sie den Gewerbeverein als ihre Interessenvertretung ein. Wir schrieben daraufhin die Stadt Bornheim an, verlangte Aufklärung und Information der Anlieger. Darüber hinaus lud Vereinsvorsitzender Harald Stadler seine direkt betroffenen Mitglieder im Gewerbegebiet Bornheim-Süd , den Auftraggeber die Firma Landgard und Vertreter des städtischen Tiefbauamtes und der Verkehrsbehörde, in deren Eigenschaft als Aufsichtsbehörde dieser privaten Tiefbaumaßnahme, zur Anliegerversammlung ein.

Dort wurde gemeinsam die entstandenen Probleme der Anliegerfirmen besprochen und nach einer Lösung für die Dauer der Sperrmaßnahme gesucht.

Der Gewerbevereinsvorsitzender erläuterte zu Beginn, welche Versäumnisse bei der Information der Anliegern, bei dieser privat durchgeführten Bornheimer Straßenbaumaßnahme geschehen sind. Seit 2014 gibt es einen klaren Auftrag des Rates, wie eine Kommunikation mit den betroffenen Gewerbebetrieben durchzuführen ist.

Für dieses Versäumnis entschuldigten die Vertreter der Stadt Bornheim dies mit urlaubsbedingter Abwesenheit und betonten, dass nach dieser Erfahrung man einen Ablaufplan erstellt habe, wie Anliegerinformationen frühzeitig durchzuführen sind.

Vonseiten des Bauherrn wurde nun am Wochenende nachträglich auch ein diesbezügliches Informationsschreiben an die Anliegerfirmen gesandt. Der Gewerbeverein hatte schon vorher seine Mitglieder über die Fragen des Gewerbevereins an die Stadt und deren Antwort informiert.

Zu den Inhalten dieser Schreiben wurde vom städtischen Tiefbauamt bestätigt, dass aus bautechnischen Gründen es keine Abschnittsfertigstellung geben könnte. Der Bauherr ergänzte, dass Landgard nun alles dransetzen werde, dass bis spätestens Ende Oktober die Zufahrt zur Reis Straße wieder für alle Anlieger und Kunden offen sein wird. Bedauert wurde vom Bauherrn, der Stadt und den Anliegern, dass die beauftragte Baufirma nicht im Vorfeld mitgeteilt habe, dass sie im August vier Wochen Betriebsferien macht und erst am 27. August wieder mit ihrer Straßenausbauarbeit beginnt. Die Anordnung der Straßensperrung wäre dann zu diesem Zeitpunkt auch nicht so angeordnet worden, so die Verkehrsbehörde.

Harald Stadler verwies anhand von Fotos darauf hin, dass seiner Auffassung nach die angeordnete Umleitungsbeschilderung U1 an einigen Stellen optimiert werden könnte. So zum Beispiel auf der L 183n aus Richtung Bonn und auf der L 181 aus Richtung Wesseling sowie an der Einmündung der Reis Straße in die Robert-Bosch-Straße.

Der Vertreter der Firma Landgard Herr Philipp Evers sagte zu, dass für ihre Speditionsfahrer nach dem heutigen Gespräch ein weiteres Hinweisschild an dieser letztgenannten Stelle angebracht werde, damit deren Lkw Fahrer auf der Robert-Bosch-Str. geradeaus fahren und nicht irrtümlicherweise in die Reis Straße abbiegen, weil dies die Umleitungsbeschilderung U1 so darstellt. Herr Johannes Pieck von der Verkehrsbehörde sagte eine weitere Überprüfung der Beschilderung ebenfalls zu.

Gewerbevereinsvorsitzender Stadler fasste das Ergebnis mit den Worten zusammen: „Viel Ärger wäre allen erspart geblieben, hätte man im Vorfeld Bauherr, Stadt und Anlieger Ende Mai/Anfang Juni an einen Tisch geholt und das heutige Gespräch geführt.

Artikel im GA vom 21. 8. 2018

Fragen und Antworten zum Neubau des SUTI Centers

Im Februar 2018 fand eine Anliegerversammlung zur Neuauflage des Roisdorfer Bauplans (B-Plan) Ro 17 (SUTI  CENTER) statt, in der einige Fragen aus der Roisdorfer Bürgerschaft unbeantwortet blieben, bzw. deren Beantwortung auf später verschoben wurde. Gewerbevereinsvorsitzender Harald Stadler hatte dies zum Anlass genommen zum aktuelle Sachstand bei der Stadt nachzufragen.

Zum Dokument

So konnte nach den ersten Anwohnerbeschwerden mit der Firma REWE geklärt werden, dass die Anlieferung von Waren nicht mehr innerhalb der in der Baugenehmigung festgelegten Ruhezeit zwischen 22 Uhr und 6:00 Uhr stattfindet.

Das im Jahre 2017 eingeleitete bauordnungsrechtliche Verfahren hatte schon im vergangenen 4. Quartal 2017 zur Abstellung der in 2018 von den Anliegern nun erneut vorgetragener Kritik geführt. Auch wurden seit Ende 2017 keine weiteren Klagen von Anliegern mehr geäußert, so die Stadt in ihrer Antwort. Verantwortlich für die Ruhezeitstörung war nicht unser Mitglied die Firma Sutorius sondern die Firma REWE. Auch war im vergangenen Jahr die Firma PETZ REWE GmbH noch nicht Pächter des Lebensmittelmarktes.

Die Schumacherstraße, ab der Siegburger Straße bis zum Widdiger Weg, wurde 2016 an die Firma Sutorius verkauft. Sie wird in diesem Bereich noch in diesem Jahr zur 1. Fußgängerzone in Roisdorf umgestaltet. Ein Pkw-Durchgangsverkehr ist dann nicht mehr möglich. Doch entlang der DB-Bahnstrecke wird eine zweite Anlieferzone geschaffen, die weiterhin eine Durchfahrt zwischen Widdiger Weg und Siegburger Straße ermöglicht. Dies ist aber eine Privatstraße, die nur der Warenanlieferung und nicht dem privaten Pkw-Durchgangsverkehr dient. Lediglich Fußgänger und Radfahrer dürfen diese Straße weiterhin 24 Stunden täglich nutzen. Hier werden wir darauf drängen, dass nach Ladenschluss diese Privatstraße durch eine Schranke oder Pollern für Pkws und Lkws geschlossen wird.

Die von Anliegern bemängelte fehlende Eingrünung des SUTI CENTERS konnte zwischenzeitlich bis auf zwei Bäume entlang der Bonner Straße abgeschlossen werden. In Höhe des Kreisverkehrsplatzes wurde eine Bushaltestelle eingeplant, aber nun fehlt deshalb offensichtlich der Platz für die im B-Plan und im städtebaulichen Vertrag festgesetzten Baupflanzungen an dieser Stelle.

Wir werden aber darauf drängen, dass an anderer Stelle die fehlenden Lindenbäume zeitnah in der Nähe neu gepflanzt werden. Der Alleecharakter der Bonner Straße ist an dieser Stelle für unseren Gewerbeverein ein Ortsbild prägendes Element in Roisdorf. Übrigens: Erst bei der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes muss die gesamte Grünanlage hergestellt sein. Für die Bepflanzung entlang der Bonner Straße ist die Stadt verantwortlich. Die Kosten der Grünbepflanzung übernimmt, einschließlich des Kreisverkehrsplatzes, der Investor Sutorius.

Die Bautätigkeiten für den östlichen Centerneubau schreiten zügig voran.

Wie von Herrn Sutorius zu hören war, rechnet er und seine Mitgesellschafter  im November mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes und der Fußgängerzone.

Ärgerlich und einer Nachfrage im Ausschuss wert, findet der Gewerbeverein die nun wohl angestrebte Regelung der Kostenteilung des durch Gerichtsbeschluss notwendigen neuen B-Plan Verfahrens zwischen Investor und Stadt Bornheim, s. Antwort zur Frage fünf. Der Investor hatte das erste Planverfahren, einschließlich der von der Stadt verlangten Gutachten zum erwarteten zusätzlichen Verkehrsaufkommen, ferner eine schalltechnische Untersuchung und eine faunistische Potenzialanalyse komplett bezahlt.

Obwohl die Stadt eine verfahrenszeitlich unnötige Beschlussfassung für ein beschleunigtes Verfahren nach Baugesetzbuch 2012 nachträglich eingeleitet hatte und auf Empfehlung der Verwaltung der Rat dies auch so beschloss, soll nun der Investor die Hälfte der Kosten des neuen Bauleitverfahrens bezahlen.

„Durch die Einschaltung von Gutachtern,“ so das OVG u. a. in seiner Urteilsbegründung, „zur Ermittlung von umweltrechtlichen Auswirkungen der Planung indiziert (dies) jedoch in der Regel die Erforderlichkeit einer Umweltprüfung“ beschrieb das OVG-Münster im April 2017 die jetzt herrschende höchstrichterliche Rechtsauffassung und seine Entscheidung für die Unwirksamkeit des B-Plans Ro 17. Wegen der fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung nach § 2a Baugesetzbuch muss jetzt ein Umweltbericht mit Eingriffsausgleich neu erstellt und das gesamte kostenträchtige Verfahren erneut durchgeführt werden.

Gegen den Rat des Investors fährt eine städtische Behörde ein B-Planverfahren gegen die Wand und verlangt nun vom betroffenen Bauherrn sich erneut an den Kosten des Verfahrens zu beteiligen. „Ein ungewöhnlicher Vorgang über den wir im Stadtrat noch einmal reden müssen,“ so Gewerbevereinsvorsitzender Harald Stadler.

Aus unserer Galerie

Inhalt

Kontakt

Roisdorfer Gewerbetreibende e.V.
Kontakt: Harald Stadler
Pützweide 9
53332 Bornheim-Roisdorf
Tel.: 0 22 22 - 92 25 73
post@gewerbeverein-roisdorf.de

Mitglied werden

Beitrittserklärung

Impressum