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Gewerbeverein-Roisdorf
Unternehmen aus der Region für die Region!

Herzlich willkommen in Roisdorf

Seit über 30 Jahren kümmert sich der Roisdorfer Gewerbeverein um die Belange der ortsansässigen Unternehmer, Einzelhändler, Handwerker, Großhandelsfirmen und Freiberufler. Als Mittler zwischen der Stadt Bornheim, den ortsansässigen Unternehmen und der Bürgerschaft arbeiten wir zielstrebig an der Verbesserung der örtlichen Infrastruktur. In den vergangenen drei Jahrzehnten erweiterte sich permanent unser Aufgabenfeld. Rund 66 Unternehmen sind derzeit bei uns aktiv.

Gewerbefest 2019

Roisdorfer Gewerbefest 2019

Sechstes Gewerbefest, neu jetzt am Samstag im SUTI Center

Alle zwei Jahre im Juni lädt der Roisdorfer Gewerbeverein zum Gewerbefest ein. Seit der Neuaufstellung des Unternehmervereins ist dies das 6. Gewerbefest, das die Roisdorfer veranstalten.

Nachdem die „Dienstleistungsgewerkschaft“ ver.di mit ihren Klagen gegen die verkaufsoffenen Sonntage im Gewerbegebiet Bornheim Süd es geschafft hatte, für den großflächigen Einzelhandel das Verbot einer 5-stündigen Sonntagsöffnungszeit durchzusetzen, verzichtete der Roisdorfer Gewerbeverein auf weitere Veranstaltungen im Gewerbegebiet Bornheim-Süd. Ohne die Sonntagsöffnung war für die beteiligten Einzelhandelsgeschäfte das Sponsoring der Events unwirtschaftlich geworden. Doch ohne Sponsoren können Feste ab einer bestimmten Größe nicht durchgeführt werden.

Daher beschloss der Gewerbevereinsvorstand sein Gewerbefest mit einem neuem Veranstaltungsprogramm im neuerrichteten SUTI Center auszurichten, diesmal an einem Samstag. 

Herzlich laden die folgenden Einzelhandelsfirmen für den kommenden Samstag ein:

  • dm-Drogerie Markt mit kostenfreiem Sommer-Make-up und Maniküre.
  • Bei Ernsting´s Family gibt es 20 % auf einen Artikel Ihrer Wahl.
  • Das Brillenfachgeschäft „Die Komplettbrille“ bietet einen kostenlosen Brillen-Check an, mit Ultraschallreinigung.
  • Das Sanitätshaus „medera Medical“ präsentiert die umfangreiche Palette seiner Pflegehilfsmittel im Bereich Rehatechnik, Pflegebetten, Wechseldrucksysteme und vieles mehr.
  • Die Markus-Apotheke bietet eine Hautberatung an und verteilt passend zum Hochsommer Sonnenschutzblocker. Bis zu 20 % Rabatt gibt es auf Pflegeprodukte der Firma Eucerin.
  • Im Textilfachgeschäft KiK wartet ein Glücksrad auf die Besucher. Mit ein wenig Glück kann man tolle Gutscheine gewinnen.
  • Das LOTTO + Zeitschriftengeschäft „Mein Kiosk“ stellt ein Werbeauto mit diversen Werbegeschenke bereit und die Firma Reemtsma führt eine Promotion durch.
  • Der Schreibwarenhandel „Die Brieftaube“ bietet 15 % Rabatt auf schon jetzt vorbestellte Schulutensilien.
  • Mit dabei sind die Goldschmiede Daniel & Philipp Reiffert und der Uhrmacher Elmar Reiffert und stellen ausgewählte Einzelstücke ihrer Schmuck- und Uhrenkollektion vor.
  • Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Buerstedde berät rund um das Thema Vorsorge.
  • Das Autohaus WEXELER präsentiert wieder seine neuen OPEL Modelle, berät kompetent und beantwortet alle Fragen rund ums Auto.
  • Die Kreissparkasse Köln wird mit einer Fotobox vor Ort sein und für das Cashback-System, ein Bonusprogramm, werben.
  • Der Containerdienst STURM berät mit praktischen Beispielen für Kunden aus dem Privat- und Gewerbebereich zum Thema „Richtig Entsorgen“.
  • Der SB Markt REWE Petz und der Discounter Aldi sind ebenfalls mit Aktionen dabei.
  • Die Backmanufaktur Nelles lädt in ihrem Café zu Kaffee und Kuchen im Außenbereich ihres Cafés ein und das Eiscafé EIS WERK verwöhnt seine Gäste diesmal zusätzlich mit mit Schokolade überzogenen Obstspießen und Nachos mit verschiedenen Dips.
  • Der Roisdorfer Mineralbrunnen hat diesmal die Bewirtung unserer Gäste übernommen und schenkt neben seinen vielfältigen Mineralwässern, frisch gefördert aus den Roisdorfer Mineralbrunnen, diesmal auch Kölsch und Pils für die Freunde eines gepflegten Bieres aus.
  • Die kleinen Besucher freuen sich schon jetzt auf das Kinderkarussell und die große DINO-Rutsche.
  • Den ganzen Tag über unterhalten die BLACK CANDY ROSE, THE FOUR DEES und CHICOS ON FIRE Gäste und Kunden der Einzelhandelsgeschäfte mit guter Musik.

Das Gewerbefest startet um 11 Uhr. Um 13 Uhr begrüßen Bürgermeister Wolfgang Henseler und der Vereinsvorsitzende Harald Stadler die Festbesucher.

Die Sonderseitenveröffentlichung im WIR BORNHEIMER finden Sie hier 

Gewerbesteuer

Warum eine gleichzeitige Erhöhung der Immobiliensteuer und der Gewerbesteuer keinen wirklichen Sinn ergibt.

Stadtrat beschloss im Februar 2019 keine Gewerbesteuererhöhung

Steuererhöhungen sind immer ein ungeliebtes Thema im Stadtrat und man ist bestrebt, möglichst geräuschlos diesen Tagesordnungspunkt bei den Haushaltsplanberatungen zu übergehen. So hatten die Lokalblätter zwar im Vorfeld der Ratssitzung über die Haushaltsplanung berichtet. Doch der offiziell ins Verfahren eingebrachte Einspruch der beiden Gewerbevereine aus Bornheim und Roisdorf, die Gewerbesteuer in 2019 nicht ein weiteres Mal zu erhöhen, darüber konnten die Bornheimer vor der Ratssitzung keine Mitteilung in den Zeitungen lesen.

Der Rotstift bestimmt seit vielen Jahren das Handeln des Rates, verbunden mit unausweichlichen Steuererhöhungen und weiteren zusätzlichen Belastungen aus der aktuellen Bundes- und Landesgesetzgebung. Da hilft auch kein Jammern über die 3 Mio. zusätzlichen Migrationskosten. Dies sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, wie unisono aus Berlin und Düsseldorf zu hören war.

Seit 2004 gab es über 100 Einsparmaßnahmen, verbunden mit dem Wegfall fast aller freiwilligen städtischen Leistungen, die eine Stadt zusätzlich für ihre Bürger anbieten könnte. Darunter die Streichungen der Zuschüsse für die Jugendarbeit, die finanzielle Unterstützung der vielen schulischen Fördervereine oder der Wegfall kommunaler Fördermittel für sanierungsbedürftige private Baudenkmäler, um hier nur drei Beispiele zu nennen. Aktuell liegen die freiwilligen Ausgaben der Stadt Bornheim laut Mitteilung der Kämmerei bei unter einem Prozent des Haushaltsvolumens. Ebenfalls wurden alle kommunalen Steuern kontinuierlich und mehrfach erhöht. Diese Beschlüsse bestimmten in den vergangenen 15 Jahren die Bornheimer Haushaltspolitik.

Gerade sehen wir, wie die Hebesätze der Gewerbesteuer in unseren Nachbarkommunen die 500 Punkte Grenze erreichen und auch teilweise überschreiten. Da loht sich ein Blick auf die Argumentation die unsere beiden Gewerbevereine veranlasst hatte, einer erneuten Gewerbesteuererhöhung eine klare Absage zu erteilen.

Der auf Vorschlag des Bürgermeisters rückwirkend ab 1. Januar 2019 vom Rat beschlossene Steuersatz von 695 Hebesatzpunkten für die Grundsteuer B, und im Gegenzug keine weitere Erhöhung der Gewerbesteuer vorzunehmen entsprach unserem Wunsch. Durchschnittlich wird 2019 für eine Immobilie mit 48 Euro Mehrkosten oder 4 Euro im Monat gerechnet, laut Kämmerer Ralf Cugaly.

Der Vorschlag der SPD/GRÜNEN/LINKEN Fraktionen, die Gewerbesteuer um 10 Punkte auf 500 zu erhöhen und gleichzeitig die Grundsteuer zu senken, hätte bei dieser Steuerkombination den Nachteil, dass es bei vielen gewerbesteuerpflichtigen Firmen zu einer gesamten Mehrbelastungen in Höhe von fünfstelligen Eurobeträgen käme, so eine interne Berechnung  unserer Mitgliedsbetriebe.

Der Unterschied in tatsächlichen Eurobeträgen der beiden Steuermodelle, der des Bürgermeisters und den drei Fraktionen, beträgt real bei einer durchschnittlichen Wohneinheit, mit einem Steuermessbetrag von 96 Zählern, nur 19 Euro im Jahr (1,59 Euro im Monat). Sicherlich wäre diese Ermäßigung für viele Bornheimer nicht wirklich spürbar. Doch für private Immobilienbesitzer, mit weitaus höheren Grundsteuermessbeträgen von über 300 Zählern, die in großen, bedeutenden Bornheimer Wohnimmobilien am Rhein und am Vorgebirge wohnen, sieht dies anders aus. Beim Immobiliensteuervorschlag von SPD, LINKEN und GRÜNEN wäre das geplante „Steuergeschenk“ in realen Eurobeträgen sicherlich ausgeprägter ausgefallen.

Auch bei vielen Bornheimer Mittelstandsbetrieben liegt die Erhöhung der Immobiliensteuer beim neuen Hebesatz von 695 Punkte im vierstelligen Eurobereich, wie eine Umfrage unter unseren Vereinsmitgliedern ergab. Aber die Kombination, die  Grundsteuer B auf nur 675 Punkte festzusetzen, verbunden mit einer Gewerbesteuererhöhung auf 500 Punkte, wie von den SPD/GRÜNEN/LINKEN Fraktionen gefordert, würde zu weiteren Mehrbelastungen dann im fünfstelligen Eurobereich führen.  So war es nicht wirklich überraschend, dass in den Rückmeldungen unserer Mitglieder die Geschäftsführer und Inhaber nur den Vorschlag des Bürgermeisters als Alternative befürworteten.

Tatsache ist auch, dass die Stadt Bornheim seit dem Jahr 2017 jährlich 18 Mio. Euro Gewerbesteuererträge hat. Bei der vom Kämmerer Cugaly aufgestellte Prognose (bei einem gleichbleibenden Hebesatz von 490 Punkten) geht die Kämmerei derzeit von weiter steigenden Erträgen bei der Gewerbesteuer aus: Von 18,7 Mio. Euro in 2019 bis zu 20,4 Mio. Euro in 2023.

Die 17.850 grundsteuerpflichtigen Einwohner der Stadt Bornheim haben im vergangenen Jahr rund 10,5 Mio. Euro an Grundsteuer B gezahlt. Durchschnittlich 588 Euro pro Immobilie.

Die 949 Gewerbesteuerpflichtigen haben 2018 hingegen zusätzlich zu ihrer Grundsteuer B noch weitere 18 Mio. Euro in die Stadtkasse gezahlt. Dies sind durchschnittlich pro Betrieb rund 19 Tsd. Euro.

Doch was plant der Stadtrat, wenn die gesamtwirtschaftliche Lage (Konjunktur) einbricht und die Erträge der Gewerbesteuer abnehmen? Dreht er dann weiter am Gewerbesteuerhebesatz? Der Monheimer Stadtrat macht genau das Gegenteil, er senkt die Gewerbesteuer. Die Gewerbesteuer ist eine variable Steuer, abhängig von der Konjunktur und den Erträgen unserer Unternehmer.

Die große Mehrheit der Mitglieder unserer beiden Gewerbevereine in Roisdorf und Bornheim mit insgesamt rund 170 Betrieben, sind übrigens überschaubare mittelständische Betriebe im Einzelhandel und im Handwerk. Auch an die sollten die Ratsmitglieder denken. Mit ihren Dienstleistungen sichern diese Betriebe eine ortsnahe Versorgung und schaffen nebenbei auch ortsnahe Arbeitsplätze. Das sind keine international agierenden Konzerne, sondern Mitbürger unseres Gemeinwesens, die nicht nur mit örtlichem Vereinssponsoring, sondern auch über die Grundsteuerzahlung hinaus bereit sind, ihren Beitrag zum strukturellen Haushaltsausgleich zu leisten. So das Ergebnis meiner Umfrage unter den Gewerbetreibenden.

Harald Stadler

 

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