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Gewerbeverein-Roisdorf
Unternehmen aus der Region für die Region!

Herzlich willkommen in Roisdorf

Seit über 30 Jahren kümmert sich der Roisdorfer Gewerbeverein um die Belange der ortsansässigen Unternehmer, Einzelhändler, Handwerker, Großhandelsfirmen und Freiberufler. Als Mittler zwischen der Stadt Bornheim, den ortsansässigen Unternehmen und der Bürgerschaft arbeiten wir zielstrebig an der Verbesserung der örtlichen Infrastruktur. In den vergangenen drei Jahrzehnten erweiterte sich permanent unser Aufgabenfeld. Rund 66 Unternehmen sind derzeit bei uns aktiv.

Fragen und Antworten zum Neubau des SUTI Centers

Im Februar 2018 fand eine Anliegerversammlung zur Neuauflage des Roisdorfer Bauplans (B-Plan) Ro 17 (SUTI  CENTER) statt, in der einige Fragen aus der Roisdorfer Bürgerschaft unbeantwortet blieben, bzw. deren Beantwortung auf später verschoben wurde. Gewerbevereinsvorsitzender Harald Stadler hatte dies zum Anlass genommen zum aktuelle Sachstand bei der Stadt nachzufragen.

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So konnte nach den ersten Anwohnerbeschwerden mit der Firma REWE geklärt werden, dass die Anlieferung von Waren nicht mehr innerhalb der in der Baugenehmigung festgelegten Ruhezeit zwischen 22 Uhr und 6:00 Uhr stattfindet.

Das im Jahre 2017 eingeleitete bauordnungsrechtliche Verfahren hatte schon im vergangenen 4. Quartal 2017 zur Abstellung der in 2018 von den Anliegern nun erneut vorgetragener Kritik geführt. Auch wurden seit Ende 2017 keine weiteren Klagen von Anliegern mehr geäußert, so die Stadt in ihrer Antwort. Verantwortlich für die Ruhezeitstörung war nicht unser Mitglied die Firma Sutorius sondern die Firma REWE. Auch war im vergangenen Jahr die Firma PETZ REWE GmbH noch nicht Pächter des Lebensmittelmarktes.

Die Schumacherstraße, ab der Siegburger Straße bis zum Widdiger Weg, wurde 2016 an die Firma Sutorius verkauft. Sie wird in diesem Bereich noch in diesem Jahr zur 1. Fußgängerzone in Roisdorf umgestaltet. Ein Pkw-Durchgangsverkehr ist dann nicht mehr möglich. Doch entlang der DB-Bahnstrecke wird eine zweite Anlieferzone geschaffen, die weiterhin eine Durchfahrt zwischen Widdiger Weg und Siegburger Straße ermöglicht. Dies ist aber eine Privatstraße, die nur der Warenanlieferung und nicht dem privaten Pkw-Durchgangsverkehr dient. Lediglich Fußgänger und Radfahrer dürfen diese Straße weiterhin 24 Stunden täglich nutzen. Hier werden wir darauf drängen, dass nach Ladenschluss diese Privatstraße durch eine Schranke oder Pollern für Pkws und Lkws geschlossen wird.

Die von Anliegern bemängelte fehlende Eingrünung des SUTI CENTERS konnte zwischenzeitlich bis auf zwei Bäume entlang der Bonner Straße abgeschlossen werden. In Höhe des Kreisverkehrsplatzes wurde eine Bushaltestelle eingeplant, aber nun fehlt deshalb offensichtlich der Platz für die im B-Plan und im städtebaulichen Vertrag festgesetzten Baupflanzungen an dieser Stelle.

Wir werden aber darauf drängen, dass an anderer Stelle die fehlenden Lindenbäume zeitnah in der Nähe neu gepflanzt werden. Der Alleecharakter der Bonner Straße ist an dieser Stelle für unseren Gewerbeverein ein Ortsbild prägendes Element in Roisdorf. Übrigens: Erst bei der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes muss die gesamte Grünanlage hergestellt sein. Für die Bepflanzung entlang der Bonner Straße ist die Stadt verantwortlich. Die Kosten der Grünbepflanzung übernimmt, einschließlich des Kreisverkehrsplatzes, der Investor Sutorius.

Die Bautätigkeiten für den östlichen Centerneubau schreiten zügig voran.

Wie von Herrn Sutorius zu hören war, rechnet er und seine Mitgesellschafter  im November mit der Fertigstellung des 2. Bauabschnittes und der Fußgängerzone.

Ärgerlich und einer Nachfrage im Ausschuss wert, findet der Gewerbeverein die nun wohl angestrebte Regelung der Kostenteilung des durch Gerichtsbeschluss notwendigen neuen B-Plan Verfahrens zwischen Investor und Stadt Bornheim, s. Antwort zur Frage fünf. Der Investor hatte das erste Planverfahren, einschließlich der von der Stadt verlangten Gutachten zum erwarteten zusätzlichen Verkehrsaufkommen, ferner eine schalltechnische Untersuchung und eine faunistische Potenzialanalyse komplett bezahlt.

Obwohl die Stadt eine verfahrenszeitlich unnötige Beschlussfassung für ein beschleunigtes Verfahren nach Baugesetzbuch 2012 nachträglich eingeleitet hatte und auf Empfehlung der Verwaltung der Rat dies auch so beschloss, soll nun der Investor die Hälfte der Kosten des neuen Bauleitverfahrens bezahlen.

„Durch die Einschaltung von Gutachtern,“ so das OVG u. a. in seiner Urteilsbegründung, „zur Ermittlung von umweltrechtlichen Auswirkungen der Planung indiziert (dies) jedoch in der Regel die Erforderlichkeit einer Umweltprüfung“ beschrieb das OVG-Münster im April 2017 die jetzt herrschende höchstrichterliche Rechtsauffassung und seine Entscheidung für die Unwirksamkeit des B-Plans Ro 17. Wegen der fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung nach § 2a Baugesetzbuch muss jetzt ein Umweltbericht mit Eingriffsausgleich neu erstellt und das gesamte kostenträchtige Verfahren erneut durchgeführt werden.

Gegen den Rat des Investors fährt eine städtische Behörde ein B-Planverfahren gegen die Wand und verlangt nun vom betroffenen Bauherrn sich erneut an den Kosten des Verfahrens zu beteiligen. „Ein ungewöhnlicher Vorgang über den wir im Stadtrat noch einmal reden müssen,“ so Gewerbevereinsvorsitzender Harald Stadler.

Frühlingsfest 2018

Steht nun der Frühling oder der Winter vor der Türe? Dies hat sich sicherlich mancher Besucher des 4. Roisdorfer Frühlingsfestes gefragt.Ein kalter Wind fegte ums Festgelände, der aber die Schausteller und unsere Akteure nicht davon abhielt pünktlich ab 12 Uhr auf die zahlreichen Gäste zu warten. 

Die kamen dann auch, von Roisdorf bis Brenig, dem Vorgebirge und aus der ganzen Bonn/Kölner Region um sich im Gewerbepark Bornheim-Süd umzuschaun. Darunter ebenfalls Bürgermeister Wolfgang Henseler mit Gattin Conny. 

Für viele ging es zuerst straks in die umliegenden Einzelhandelsgeschäfte aber nicht lange, dann wurden den Wünschen der jungen Besucher Rechnung getragen und draußen auf dem Trampolin von den Kindern große Sprünge vollzogen oder auf dem Kinderkarussell die ersten Runden gedreht.

Das Deutsche Rote Kreuz Team hatte sich auf die diesmal vorherrschenden Temperaturen eingestellt und bot aus der Feldküche eine warme Suppe und  Chili con Carne an. Die beiden Gerichte fanden regen Absatz. Die Kollegen vom Malteser Rettungsdienst stellten ihre Arbeit vor und warben um neue Mitglieder für ihren wertvollen Dienst für uns alle.

Und wer das Osterfest fest im Blickfeld hatte, konnte schon jetzt an unseren beiden Kunsthandwerkerständen seine erste Osterdekoration aussuchen. 

Das Roisdorfer Autohaus Wexeler war wieder mit einer großen Anzahl neuer OPEL-Modellen vertreten und wie auf jedem Frühlingsfest erfuhren die Autofreunde brandneue Information aus erster Hand. Die Damen von Donna´s Frauenfitness Studio aus Roisdorf waren ebenfalls mit einem Informationsstand vertreten.

Mehr Bilder zum Fest gibt es hier!

Mitgliederversammlung am 19. Februar 2018

Bericht über die Jahreshauptversammlung 2018 des Roisdorfer Gewerbevereins.

In der traditionsreichen Roisdorfer Gaststätte „Marktschänke“, im Sichtfeld des Roisdorfer DB-Bahnhofs, hatte der Gewerbeverein Roisdorf seine Mitglieder zur Jahreshauptversammlung mit Vorstandsneuwahl eingeladen.

Auf Einladung des Gewerbevereins erläuterte zu Beginn der Abendveranstaltung der CDU-Landtagsabgeordnete (MdL) Oliver Krauß den Mitgliedern und Gästen die landespolitischen Perspektiven für Gewerbe, Handel und Infrastruktur. Oliver Krauß: „Entscheidend für richtige Ergebnisse ist, die landespolitischen Zielsetzungen – unnötige oder unwirksame, aber für Unternehmer oder Gründer belastende Regelungen abzuschaffen – mit den Expertisen, die wir bei uns vor Ort haben, konsequent abzustimmen.“

MdL Oliver Krauß (links) informiert die Roisdorfer Unternehmer

 Im Fokus seines Vortrages stand insbesondere der Ausbau und die Gestaltung des Roisdorfer Bahnhofs und seines Umfeldes, die Stärkung des örtlichen Handels durch eine Novellierung der Ladenöffnungszeiten und durch die Deckelung der Gewerbesteuer-Hebesätze.

Herr Krauß unterstrich die Dringlichkeit, den Bahnhof Roisdorf attraktiver zu machen. Das gilt nicht nur für das Angebot an Zugverbindungen, sondern vor allem um einen Ausbau für Mobilitätseingeschränkte und eine Modernisierung des gesamten Bahnhofsgeländes. Krauß: „Wir brauchen dafür Mittel von Bund und Land, das in sogenannten Modernisierungsoffensiven verteilt wird. Um diese Gelder gibt es jedoch eine sehr große Konkurrenz, da viele Bahnstationen nicht mehr die Anforderungen der heutigen Zeit genügen. Wichtig ist somit, gemeinsam mit allen in Politik und Gesellschaft Engagierten die Notwendigkeit des Bahnhofsausbaus zu verdeutlichen. Dafür setze ich mich ein.“

Schon kurzfristig gehe es darum, die Lärmschutzsanierung für die sensiblen Anwohnerbereiche (Mainzer Straße, Güterbahnhof- und Custorstraße) einzufordern und zu realisieren. Mit dem Konsens zu den Geobasisdaten sind Hausaufgaben gemacht worden, jetzt geht es um die Ergebnisse. Dazu steht Oliver Krauß in vielfältigen Gesprächen mit der Deutschen Bahn, nicht zuletzt mit dem Konzernbevollmächtigen der DB für das Land Nordrhein-Westfalen, Herrn Werner Lübberink.

In puncto Ladenöffnungszeiten-Gesetz erläuterte der CDU-Landtagsabgeordnete die Herstellung planerischer Rechtsicherheit als „ein zentrales Ziel“. Dahinter stehe die Grundsatzfrage, den Sonntagsschutz – „den wir wollen, den unsere Familien brauchen, der zu unserer christlich geprägten Kultur gehört“ – mit den gesellschaftlich-wirtschaftlichen Perspektiven zu vereinbaren. Diese stehen „unter dem Druck“ sich wandelnder Verbraucherwünsche, eines „Rund-um-die-Uhr-Angebotes“ des Onlinehandels, des mittelständischen Bedarfs, neue Impulse für die Konkurrenzfähigkeit zu gewinnen. Wenn im Internethandel der Sonntag einer der umsatzstärksten Wochentage ist, muss auch der örtliche Handel eine Möglichkeit erhalten, an einigen Sonntagen im Jahre zu öffnen. Die regulären Gottesdienstzeiten sollen dabei aber weiterhin respektiert werden. Weiterhin müssen auch die Familien im Blick bleiben.

In die Sichtlinie, Entlastungen für die Gewerbetreibenden verantwortlich zu strukturieren, gehören auch landespolitische Pläne, eine negative Logik der „Gewerbesteuer-Hebesätze“ aufzulösen, die mit abträglichen Anreizen vielerorts „eine Steuererhöhungsspirale in Gang gesetzt hat“.

Mit großem Interesse verfolgten die Roisdorfer Unternehmer den Ausführungen des Landtagsabgeordneten Oliver Krauß und ergänzten den Vortrag mit Beiträgen aus ihrem Firmenalltag.

Gewerbevereinsvorsitzender Harald Stadler dankte Herrn Krauß für seine ausführlichen Informationen über die Arbeit des Düsseldorfer Landtages und drücke seine Hoffnung aus, dass die angesprochenen Themen sicherlich bald zu einem für alle Seiten guten Ergebnis führen könnten, wenn denn auch so im Landtag entschieden werde.

Oliver Krauß und der Gewerbeverein in Roisdorf werden den Gedankenaustausch lebendig fortsetzen, um die Entwicklungen vor Ort im Blick zu behalten und die Einflussmöglichkeiten des Landes zu nutzen als „Dialog für richtige, effektive Resultate“.

Die Kenntnisnahme des Geschäftsberichtes 2017 verbunden mit dem Bericht der Kassenprüfung und Entlastung des Vorstandes erfolgte anschließend. Ferner informierte Harald Stadler die Mitglieder über die geplanten Veranstaltungen im laufenden Jahr 2018.

So findet in diesem Jahr am dritten Märzwochenende wieder ein Frühlingsfest, verbunden mit dem „Blaulichttag“ der Bornheimer Rettungsdienste, statt. Im Juni laden die Roisdorfer Mineralquellen GmbH zum beliebten Brunnenfest ein, und für seinen Herbst Event unternimmt schon jetzt der Vorstand die ersten Vorbereitungsschritte, um mit dem zweitägigen Martinimarkt vor dem Möbelhaus PORTA das Vereinsjahr erfolgreich abschließen zu können.

Nach einer lebhaften, interessanten Diskussionsrunde übernahm dann Oliver Krauß gerne die Leitung der Vorstandsneuwahlen.

Einstimmig gewählt wurden zum:

Vorsitzender:                Harald Stadler

Stellv. Vorsitzender:      Elmar Reiffert

Kassenwart:                  Ulrich Lütz

Schriftführerin:             Simone Wexeler

und die weiteren Vorstandsmitglieder: 

Astrid Anders, Vasillios Barmbas und Wolfgang Buerstedde

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