Projekte

Was tun wir?

Wir kümmern uns um jene Aufgaben, die wir eingangs als Zusatzbelastung für den einzelnen Unternehmer beschrieben haben.

Sei es um die Lkw-Parkzeitenüberschreitung und illegale Autohofpraxis an den Wochenenden, die Nichtbeseitigung des Abfalls- und Sondermülls im Gewerbegebiet Bornheim-Süd. Wir schreiben die zuständigen Stellen bei der Stadt Bornheim an und bringen notfalls auch die Probleme im Stadtrat zur Sprache.

Wir kritisieren den Rat, wenn  wieder einseitig an der Steuerschraube gedreht wird und informieren unsere Mitglieder in den Mitgliederversammlungen über aktuelle Themen rings um das Projekt Gewerbestandortsicherung. Wir stellen Kontakte her und unterstützen unsere Mitglieder rund um die Bereiche Marketing, Presse, Politik, Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Die gute Vernetzung zur Wirtschaftsförderungsgesellschaft, Stadtverwaltung und Rat ist dabei von großem Nutzen für die gemeinsame Arbeit zur Stärkung der Kauf- und Wirtschaftskraft an unserm Standort Roisdorf.

Frühlingsfest

Jeweils am dritten Sonntag im Monat März lädt der Gewerbeverein zum Roisdorfer Frühlingsfest in den Gewerbepark Bornheim-Süd ein. Aus dem Frühlingserwachen vergangener Jahre ist nun ein echtes Fest, rund ums Auto, verbunden mit den ersten Angeboten von Pflanzen, Blumen und Gartengeräten entstanden. Fertig und los zum Start in die neue Gartensaison und in den Frühling. 

Weitere echte Hingucker erwarten die Besucher beim parallel dazu stattfindenden „Blaulichttag“, an dem Feuerwehr, Polizei und die Bornheimer Rettungsdienste Malteser und Deutsches Rotes Kreuz teilnehmen. Gemeinsam fahren die Dienste nicht nur Einiges auf, sondern setzen auch auf Beratung und Information. 

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Neue Bornheimer Trinkwasserkosten ab 2018

Die Bornheimer Trinkwasserbezugs-
kosten werden von derzeit 1,72 Euro um 11 Cent auf 1,83 Euro brutto ab Januar 2018 steigen. s. Anlage Vorlage 788. Die Mehrkosten des zusätzlichen Wasserbezugs vom Wahnbachtalsperrenverband (WTV) in Höhe von insgesamt 209.479 Euro bezahlen wir Verbraucher. Das neue Mischungsverhältnis beträgt dann ab Januar 2018: 60 % WBV-/40 % WTV-Wasser. Schon ab April 2017 erhöhte der Stadtrat die jährliche Grundgebühr für den Wasserbezug auf brutto 197,35 Euro, also je Monat auf 16,45 Euro. Im Jahr 2015 betrug diese jährliche Grundgebühr brutto noch 132,25 Euro (11,02 Euro monatlich). Die Stadt teilt in ihren Vorlagen immer nur den Nettopreis mit, ohne die 7 Prozent Mehrwertsteuer, die aber jeder Privatverbraucher zusätzlich zahlen muss.

Die Wassergrundgebühr wird gezahlt für die Bereitstellung und Funktionsfähigkeit des gesamten Versorgungsnetzes und die Betriebskosten des Wasserwerkes. Sie ist zu zahlen, in voller Höhe für jeden Wasserzähler, auch wenn man nur wenige Kubikmeter Trinkwasser jährlich bezieht. Sie ist gestaffelt und reicht von jährlich 197,35 Euro bei einem Querschnitt von 5 cbm/h bis 3.372 Euro für einen Leitungsquerschnitt der mehr als 80 cbm/h Durchlauf an Wasser ermöglicht.

Doch dies ist nicht das Ende der Fahnenstange, da in 2020 eine weitere Preiserhöhung wg. der erneuten Veränderung des Mischungsverhältnisses (50 % WBV/50 % WTV-Trinkwasser), erfolgen wird.

Hier ein Rechenbeispiel für einen Singlehaushalt inkl. 7 % Mehrwertsteuer ab 2018:

Trinkwasser: (50 m³ x 1,83 Euro)91,50 Euro
Grundgebühr: (12 Monate x 16,45 Euro)197,40 Euro
Abwassergebühr: (50 m³ x 3,29 Euro)164,50 Euro
Insgesamt: 453,40 Euro: 50 m³9,07 Euro

Hingegen sieht in einem 4-Personenhaushalt, der 200 m³ Trinkwasser im Jahr verbraucht, die Rechnung wie folgt aus:

Trinkwasser: (200 m³ x 1,83 Euro)366,00 Euro
Grundgebühr: (12 Monate x 16,45 Euro)197,40 Euro
Abwassergebühr: (200 m³ x 3,29 Euro)658,00 Euro
Insgesamt: 1.221,40 Euro: 200 m³6,11 Euro
  • Ohne die zusätzlichen Abwasserkosten beträgt der jährliche Trinkwasserpreis bei einem Verbrauch von 50 m³ 288,90 Euro ab 2018, bzw. 5,78 Euro pro m³.
  • Ein 4 Personenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 200 m³ bezahlt ab 2018 hingegen 2,82 Euro pro m³ oder insgesamt 563.40 Euro im Jahr.

Zum Thema bundesweiter Wasserpreisvergleich hier mehr Information: http://company.billiger.de/presse/pressemeldungen/marktdaten/2016/Wasserkosten.php.

Bornheim liegt mit seinen Trinkwasser- und Schmutzwasserkosten in der obersten Kostenliga der Bundesrepublik. Ab 2018 sinkt der durchschnittliche Härtegrad des neuen Bornheimer Wassermix von 13°dH um schlappe 1,16°dH auf 11.84 °dH. Für den Verbraucher bleibt auch der neue Trinkwassermix im Härtebereich 2 mittlere Härte hängen. Keiner wird einen Geschmacksunterschied wahrnehmen und diesen Unterschied spürbar merken. Dafür erhöht sich aber der neue Wasserpreis um 11 Cent pro Kubikmeter. Im Januar 2018 werden unsere Bürger und unsere Firmeninhaber den Gebührenbescheid mit den neuen Kostenberechnungen erhalten. Jeder Empfänger kann dann innerhalb eines Monats Klage beim Kölner Verwaltungsgericht gegen diesen Gebührenbescheid erheben, sonst ist dieser rechtskräftig.

Harald Stadler

Die Bornheimer Trinkwasserdebatte findet auch überregional Beachtung. Der Bonner GENERAL ANZEIGER berichtete am 29. Nov. und am 1. Adventswochenende überregional wie folgt darüber: Link zu den Artikeln

Steuererhöhungsdebatte im Bornheimer Stadtrat

Gewerbesteuererhöhung vorläufig zurückgestellt

Bornheimer Stadtrat verzichtet auf eine Gewerbesteuererhöhung in 2017

Sicherlich hat auch unser offener Brief an Bürgermeister Wolfgang Henseler und gleichzeitig an alle Ratsmitglieder (s. Anlage unten) mit dazu beigetragen, dass die Gewerbesteuer in diesem Jahr gar nicht und im nächsten Jahr nur um 5 Prozentpunkte (%-Pkt.) ansteigen wird. Dies bedeutet gegenüber der ursprünglich im Haushaltsplanentwurf 2017/18 veranschlagten 525 %-Pkt. Erhöhung ab 2017 eine Reduzierung der Gewerbesteuer in diesem Jahr um 40 Punkte und im Jahr 2018 eine Reduzierung um 35 Punkte. In konkreten Zahlen ausgedrückt beschloss der Rat das in der Tabelle dargestellte Haushaltssicherungskonzept.


Die Grundsteuer A wird 2017 auf 290 % angehoben und bleibt anschließend konstant.

Inzwischen haben alle Bornheimer Immobilieneigentümer ihre Grundsteuerbescheide erhalten und konnten feststellen, dass die Grundsteuer B um 19 Prozent gestiegen ist. Dies war beim Verzicht auf eine weitere Gewerbesteuererhöhung alternativ notwendig, weil der Gesetzgeber die Stadt verpflichtet in einem Haushaltssicherungskonzept einen strukturellen Haushaltsausgleich spätestens ab dem Jahre 2021 darzustellen, so die Stadt Bornheim u. a. in einem Begleitschreiben an alle Steuerzahler. Auch unsere Mittelstandsbetriebe zahlen diese höhere Immobiliensteuer wie jeder Hauseigentümer ebenfalls.

Die Grundsteuer B ist aber im Gegensatz zur Gewerbesteuer als Betriebsausgabe vor Steuer absetzbar, sofern die Gewerbeimmobilie zum Betriebsvermögen zählt. Jetzt gleichen sich endlich die städtischen Erträge der Grundsteuer B langsam den Erträgen der Gewerbesteuer an, s. Tabelle, so wie wir es in unserem Schreiben gefordert hatten.

Verbindlich beschlossen hat der Stadtrat aber nur die Steuersätze für das Jahr 2017. Für das Jahr 2018 und die Folgejahre wird jedes Jahr neu entschieden.

Ob nach dem Jahr 2018 dann die heute voraussichtlich geplanten Steuersätze auch so beschlossen werden, ist derzeit mit Sicherheit nicht vorauszusagen. Auch dazu machten die Fraktionssprecher in ihren Reden zum Doppelhaushalt 2017/18 keine konkreten Aussagen. Bei den Fraktionen, die grundsätzlich nein zu jeglicher Steuererhöhung sagten, fehlten wie so oft die konkreten Alternativen zur Erreichung des erforderlichen Haushaltsausgleiches in 2021.

Daher wird der Roisdorfer Gewerbeverein auch zukünftig darauf achten, dass nicht einseitig zu Lasten unserer mittelständigen Betriebe der strukturelle Haushaltsausgleich über die Erhöhung der Gewerbesteuer beschlossen wird.

Die 860 Bornheimer Gewerbesteuerzahler werden 2017 1.120.000 Euro und 2018 voraussichtlich 980.000 Euro weniger Gewerbesteuer zahlen als ursprünglich im Haushaltsentwurf vorgesehen war.

Offenen Brief des Gewerbevereins ansehen

Pressespiegel

Gewerbe-/Brunnenfest

Unser Gewerbefeste sind auch immer große Familienfeste mit zusätzlichen Unterhaltungsprogrammen, die wir abwechselnd mit dem Familienfest des Roisdorfer Mineralbrunnen im Zweijahresrhythmus gestalten. 

Viele unserer Mitglieder beteiligen sich als Aussteller mit Infoständen am Gewerbefest. Diese erfolgreiche Präsentation der Roisdorfer Gewerbetreibenden werden wir am selben Standort fortsetzen. Die Bäckerei Nelles betreibt ein Café im Festzelt und vor dem Zelt können sich die großen und kleinen Gäste am Stand des Roisdorfer Mineralbrunnens mit köstlicher Limonade und Roisdorfer Mineralwasser erfrischen. Für die großen Besucher gibt es am Getränkestand des Gewerbevereinsvorstandes frisches Kölsch vom Fass und gute Gespräche.

Schauen Sie sich hier den Film zum Fest 2017 an!

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Glühweintreff

Alljährlich veranstalten unsere Mitglieder Daniel und Elmar Reiffert in der Adventszeit den beliebten Roisdorfer Glühweintreff vor ihren Geschäftsräumen an der Ecke Siegesstraße/Pützweide. 

Die Erlöse des Glühweintreffs werden für einen sozialen Zweck gespendet. So geht der Erlös aus dem Jahr 2016 jeweils zur Hälfte an den Verein der Freunde und Förderer der Grundschule St. Sebastian Roisdorf e.V. und den Verein "Senat Förderkreis Roisdorfer Karneval e.V."

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Martinimarkt

Da ab Martini einst eine 40-tägige Weihnachtsfastenzeit begann, das bäuerliche Arbeitsjahr endete, Arbeitsverhältnisse der Mägde und Knechte neu geschlossen bzw. beendet und auch der neue Jahrgang des frischen Weines erstmals verkostet wurde, war es Brauch dies mit einem Fest zu verbinden. Heute wird da eher nach anderen Angeboten Ausschau gehalten. So möchte der Roisdorfer Gewerbeverein die Gäste seines Martinimarktes auch in diesem Jahr auf die vielfältigen Angebote seiner Kunsthandwerkern aufmerksam machen.

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Bornheimer Wasser

Ein seit drei Jahren in Bornheim heiß diskutiertes Thema. Es war der Roisdorfer Gewerbeverein der erstmalig, und bis heute als einziger Akteur in einer Informationsveranstaltung alle Beteiligten zu Wort kommen ließ und als Erster die Forderung nach einer Bürgerabstimmung mit der Frage nach Beibehalt des derzeitigen Trinkwassermix oder alternativ die Vollversorgung mit Wahnbachwasser gestellt hatte.

Viele unserer Mitglieder in Roisdorf und auch viele mittelständige Betriebe darüber hinaus benötigen zwischen 3.000 m³ und 20.000 m³ Trinkwasser jährlich. Sie alle, insbesondere die Unternehmen, die mit der Verarbeitung von Lebensmittel beauftragt sind, würdigen die Qualität und den Preis unseres derzeitigen Trinkwassermix. Bürger, die nach den Diskussionen und den Beschlüssen im Stadtrat über die Qualität des Bornheimer Trinkwassers verunsichert sind, verlangen mehr Information. 

Trotz unserer über drei Monate andauernden Informationskampagne in den Printmedien und auf unserer Internetsonderseite: www.gvr-faktencheck.de 

verbunden mit einer Veröffentlichung von umfangreichen Dokumenten, die den Verbandswechsel als überflüssig und sachlich unbegründet darstellten, haben rund 64 Prozent der Abstimmungsberechtigten beim Bürgerentscheid nicht ihre Meinung kundgetan. Daher war die Abstimmung ungültig. Auch wenn eine Mehrheit von 201 Stimmen (7247) sich gegen den Beibehalt des derzeitigen Trinkwassermix entschieden hat, war unser Einsatz nicht umsonst. Wir wissen jetzt, dass eine fast eben so große Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern (7046) wie auch unsere mittelständigen Gewerbebetriebe für den Beibehalt des derzeitig preiswerten Trinkwassermix sind.  

Natürlich wäre es im Interesse unserer Mitglieder und weiteren Großabnehmern gewesen am Abstimmungsabend ein anderes rechtskräftiges Ergebnis für den derzeitigen Trinkwassermix von 75 % WBV und 25 % WTV Wasser zur Kenntnis nehmen zu dürfen, aber dies scheiterte eben am Desinteresse einer breiten Mehrheit in der Bornheimer Bürgerschaft. Die weitere Diskussion und Beschlusslage im Bornheimer Stadtrat werden wir weiterhin kritisch begleiten.

Inhalt

Kontakt

Roisdorfer Gewerbetreibende e.V.
Kontakt: Harald Stadler
Pützweide 9
53332 Bornheim-Roisdorf
Tel.: 0 22 22 - 92 25 73
post@gewerbeverein-roisdorf.de

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